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Als bei uns am Ort, am Waldesrand, am Hang einst einmal der Herrgott stand - trank er den Wein von unseren Reben und sagte dann:
"Hier möchte ich leben",
als er dann noch die Gegend und das gute Essen pries, stand fest:
" Hier ist das Paradies! "
Liebe Weinliebhaber und Liebhaberinnen
Hier ist Natur im überfluss. Hier lässt sich gut entspannen und hier sind die einfache Genüsse mit brillanten Tafelfreuden zu finden. Es ist ein von allen Göttern geliebtes Land mit streichelwarmen Klima und verschwenderischer Fruchtbarkeit.
Der Frühling beginnt hier, wenn der Norden noch in Eis erstarrt. Zitronen, Kiwis und Feigen gedeihen in der Pfalz.
Im Sommer wechselt Hitze mit ergiebigen Schauern.
Die Rheinpfalz blickt auf eine fast zweitausendjährige
Weinkultur zurück. Schon zur Römerzeit wurden hier Weine gekeltert,
die weitum begehrt waren. Heute reift in der Rheinpfalz ein Viertel
der deutschen Weine heran. In einem einzigen Rebenmeer, das über
80 Kilometer von Worms bis an die Grenze zum Elsass und bis zu 10
Kilometern von den Haardthügeln in die Rheinebene reicht, findet
der Weinkenner eine Fülle arteigener Weine, wie sie wohl kaum anderswo
anzutreffen ist.
Der Boden, meist Kalk mit nahrhaften Letten gemischt, der oft urzeitlich verkohlte Pflanzenreste einschließt, ist metertief und hält gut die Feuchtigkeit. Es sind Böden, die manch wuchtigen Wein hervorbringen, "Granaten, die eimäs Maul austapezieren", wie die Pfälzer selbst ausdrücken. Hier sieht man Reben, so weit das Auge schauen kann. Hier spiegelt die Pfälzer bekannte Lebensfreude wider, eine Mischung aus französischer Genussfähigkeit und bayerischer Deftigkeit - gehörte doch die Region lange zu Frankreich und später zu Bayern.
Obwohl die Pfalz als Land des Riesling gerne bezeichnet, hat der Region natürlich viele andere Spitzenweine für die Genießer anzubieten.
Von den kalkhaltigen Lehm- und Tonböden im Bereich
"Südliche Weinstraße" stammen frische nachhaltige Weine:
der duftige Müller-Thurgau, der volle Silvaner und der aromatische
Morio-Muskat. Aber auch die Rieslinge, Traminer und Ruländer dieses
Bereichs erfreuen sich großer Beliebtheit. Auf den Freund besonderer Kreszenzen warten in der
Rheinpfalz kraftvolle Weißburgunder und harmonische Gewürztraminer.
Nicht zu vergessen sind die süffigen Weine von Kerner und die würzigen
der Scheurebe. Samtige, milde Weine aus der Portugiesertraube und
fruchtige, gehaltvolle Spätburgunder runden das reichliche Angebot.
Die beste Werbung für die Pfalz ist die Deutsche Weinstraße (www.deutscheweinstrasse.de) , die sich 85 Kilometer lang von Schweigen an der Elsässer Grenze bis hinauf nach Bockenheim durch die Rebgärten schlängelt. Sie wirk auf der Landkarte wie ein i-Strich. Am schönsten lässt es sich Ende August auf dieser Strecke leben, wenn allerorten Weinstände aufgebaut werden.
Albersweiler
ALBERSWEILER liegt 7 km westlich von Landau und besitzt 95 ha Weinanbaufläche.
Das reizvolle Weindorf
mit ca. 2000 Einwohner liegt im Queichtal zwischen Haardt und Wasgau und kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Albersweiler findet man 1065 erstmalig urkundlich erwähnt.
Römische Funde belegen die Existenz einer villa
rustica - römisches Hofgut der mittleren Kaiserzeit und spätestens in karolingischer Zeit (9. Jh.) wurde hier
eine erste Kirche gebaut.
Die wichtigen Verbindungsstraßen um Albersweiler stammen noch teilweise noch aus der Römerzeit.
Auch heute hat heute der Abbau von Gneis, Granit und Melaphyr
eine erhebliche Bedeutung. Vauban (1688-91)
liess hier einen Kanal bauen, um die Steine per Schiff nach Landau zum Bau der Festung zu
transportieren. Die Reste dieser ältesten künstlichen Wasserstrasse Deutschlands führen
heute noch durch den Ort. Auch heute findet noch ein bedeutender Abbau dieser
Gesteine statt.
Das Reichsdorf kam früh zur Pfalzgrafenschaft. 1764 verlegte Fürst Thomas zu Löwenstein den Sitz des Amtes
Scharfeneckthierher und baute es als Schloss im Rokokostil um.
Heute ist hier ein Schulungszentrum der Chemiefabrik BASF.
Auch das Bürohaus des Weinguts
Franz Hahn stammt
aus dieser Zeit und war eine Stiftung
des damaligen Fürsten zu Löwenstein
an die Kirchengemeinde. Es wurde später
von der Familie Hahn erworben.
Am Hauserker
befindet sich das Wappen der Fam. Löwenstein
mit der Inschrift:
IN
GRATITUDINIS SIGNUM / Zum
Zeichen der Dankbarkeit
Und zum Zeichen der
Dankbarkeit wurde 200 Jahre bis zum
Oktober 1979 in der Dorfkirche eine
hl. Messe für den Wohltäter und seine
Familie gelesen.
Unser vor mehr als 1200 Jahren gegründetes reizvolles Weindorf ist überall umgeben mit
Wald. Hier sind viele Wanderwege und attraktive Aussichtsplätze wie auf dem Oresfels, zu
finden. Natur pur bieten noch die beiden Naturschutzgebiete, die hier umgeben und Heimat
für gefährdete Flechten, Moose und Heuschreckenarten sind.
Unser Der Ort hat noch dazu vieles anderes zu bieten:
-
Den Archäologischen Park "Klosterkirche
St. Johann",
- das Rokokoschlößchen in
St. Johann,
- den
Albersweilerer Kanal
- die
katholische Pfarrkirche St. Stephan
- die protestantische Bergkirche
- die Ringwallanlage auf dem Orensberg
und
- Burg Neuscharfeneck über Dernbach
Am 3. Wochenende im Juli ist hier traditionelles Weinfest in den Weingütern,
Probierstuben und Gasthöfen, darin eingeschlossen der Mitternachtslauf - der größte
Volkslauf in der Pfalz.
Ausführliche Informationen über unser Dorf erhalten Sie unter www.albersweiler.de
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