|
Schon Gaius Julius Caesar befahl seinen Truppen, stets Wein mitzuführen und, bei längerer
Besetzung, Reben zu pflanzen. Der Feldherr, der selbst einen guten Schluck zu würdigen wusste,
sah im "vinum bonum" ein vorbeugendes Mittel gegen Erkältung und mancherlei Seuchen.
Wie recht der Römer hatte, wurde zwei Jahrtausende später wissenschaftlich nachgewiesen.
Der Engländer A. Pick stellte fest, dass Wein Streptokokken, Cholera- und Typhus-Erreger
innerhalb weniger Stunden abtötet.
Inzwischen sind auch neue Forschungsergebnisse zum Thema "Wein und Gesundheit" auf dem
Tisch. Dabei scheint nachgewiesen, dass mäßiger Weingenuss, insbesondere Rotwein, die Risiken
bezüglich Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt wesentlich reduziert und kann das Risiko
eines Herzinfarktes um bis zu 50% senken.
Regelmäßiger und mäßiger Weinkonsum senkt den Gesamt Cholesterinspiegel und erhöht
dadurch - vice versa - den Spiegel des als günstig eingeschätzten Blutfettes DHL.
Die Folgen:
Geringe Verkalkung von Blutgefäßen und Arterien, Herabsetzung der Gefahr von
Arterienverschluss und Thrombose. Weitung von eng gewordenen Herzkranzgefäßen, Aktivierung
der allgemeinen Durchblutung. Eine besonders günstige Wirkung wird dabei dem in Rotwein
enthaltenen Phenol "Resveratrol" zugeschrieben.Der Wein ist die älteste Medizin der Menschheit, die älteste Arznei zur Beruhigung und Entspannung und uralte Arznei für psychische Erkrankungen. Bei allen Völkern gelten als die beiden Grundregeln für den Weingenuss: das vernünftige Maßhalten und der ausschließliche Genuss von Qualitätswein.
Schon die Bibel lehrt: "Trinket Wein, aber mit Maßen; gebrauchet ihn, aber missbrauchet ihn nicht; seid klug und bleibet nüchtern!"
Als kleine Sensation bewerten Ernährungswissenschaftler die Entscheidung der amerikanischen Regierung, dem Wein einen gesundheitlichen Wert beizumessen. Vorher wurde jeglicher Alkoholkonsum von der amerikanischen Kongress pauschal verurteilt. Inzwischen haben aber weltweite Studien den Nutzen von Alkohol in Verbindung mit gesunder Ernährung neue bewertet und heißt: Maßvoller Weingenuss zum Essen! Für Weinfreunde ist das keine neue Botschaft. In allen
Mittelmeerländern, allen voran Frankreich, in denen das tägliche Glas Wein zu den Mahlzeiten gehört, sterben die Menschen weniger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als in vergleichbaren Länder.In der modernen Therapie gilt der Wein als vielfältiges medizinisches Hilfsmittel. Der Weingenuss bietet mit seiner Säure ein deutlich gesetztes Limit, belastet den Körper weniger als Bier, lässt sich besser dosieren als Spirituosen, gewährt eine höhere Lebenserwartung sowohl gegenüber Trinkern als auch sogar gegenüber vollkommenen Abstinenzlern.
Eine besondere Bedeutung hat der Weingenuss als Lebenselixier für ältere Menschen und Genesende und gilt daher seit Altershehr als
"die Milch der Alten".
Der Weingenuss hilft körperlich, geistig und seelisch zu entspannen, regt den Appetit an, fördert die Verdauung und den Stoffwechsel, unterstützt Herz, Kreislauf und Nervensystem, mildert Schmerzen und Schocks und stimmt in den Schaft ein. In dieser Lebensspanne kann ein maßvoller Weingenuss eine optimale Nahrungsergänzung als Kalorien- und Mineralstoffträger sein und damit insgesamt Lebensfreude vermitteln, Basis für ein objektives und subjektives Wohlbefinden. Ein maßvoller Genuss macht manche Pille überflüssig. Sauberer, guter Wein, maßvoll genossen, ist für Leute unter 40 eine Arznei, für Menschen über 40 eine Notwendigkeit.
|